Bacardi
Fortuna - Vfl Osnabrück 2:0

2:0 den Spitzenreiter geschlagen und damit auf den 2. Tabellenplatz vorgerückt. Das neue Jahr hätte für Fortuna gar nicht besser starten können. Damit ist ein wichtiger Schritt zum lang ersehnten Ziel erreicht: Aufstieg! Doch der Sieg nützt nur etwas, wenn auch in den nächsten Spiele gegen andere Konkurrenten gepunktet wird.

Nun zum Spiel: Fortuna kam schlecht ins Spiel und Osnabrück war in den ersten Minuten die eindeutig bessere Mannschaft, die lautstark von ihren zahlreichen Anhängern unterstützt wurden. Ich schätze, dass von den über 24.000 Zuschauern (2. höchster Wert in dieser Saison) über 3000 alleine aus Osnabrück waren. Zum Glück kam Fortuna nach ca. 20-25 Minuten besser ins Spiel. Dennoch war der Führungstreffer durch Feinbier etwas schmeichelhaft. Heeren hatte sich auf links schön durchgesetzt und flankte von der Torauslinie in den Rücken der Abwehr, wo Lambertz auf Feinbier verlängerte, der nur noch einköpfen musste.

Danach war Fortunas beste Phase, in der Feinbier und Lambertz gute Chancen besaßen (Lambertz scheiterte mit einem Kopfball an der Latte). Ausgerechnet in dieser Phase hätte Osnabrück ausgleichen müssen, als zuerst ein Spieler den Pfosten traf und danach Osnabrücks bester Stürmer Menga den Abpraller freistehend nicht in das leere Tor traf, aus elf Metern. Dusel für Fortuna. Kurz darauf war Podszus frei vor dem Keeper des Vfl, doch auch er traf nur den Pfosten. Halbzeit.

In der zweiten Hälfte war Fortuna die eindeutig bessere Mannschaft und wurde kurz nach Wiederanpfiff mit dem 2:0 belohnt. Sichon, der Kapitän der Gäste, war weggerutscht und Feinbier stand frei vor dem Osnabrücker Gehäuse, in welches er locker in den Winkel einschob (52. Minute). Danach passierte nicht mehr viel. Die Stimmung war durchschnittlich im Block. Schön war, dass der Ersatzkeeper Deuß die Humba anstimmte, obwohl er nach Kronholm, der heute gut hielt, nur noch 2. Torhüter ist.

Hoffentlich kann an diese Leistung in zwei Wochen in Erfurt angeknüpft werden, sodass dort Punkte mitgenommen werden. Man kann weiterhin nur von Spiel zu Spiel denken, da die Liga sehr ausgeglichen ist und sich noch kein Team absetzen konnte. Es können evtl noch 8 Teams aufsteigen. Vllt ist Fortuna ja am Ende auf einem dieser beiden heißbegehrten Plätze... Fortsetzung folgt

10.2.07 20:18


Fortuna Düsseldorf

Die Woche war lang und ziemlich hart

Doch heute ist endlich wieder der Tag

Wo wir alle Herz an Herz im Stadion stehn

Um die Spiele zu sehn

Stehn wir allzeit bereit

Kein Berg ist zu hoch kein Weg ist zu weit

Und nur für dich, ja da würden wir

Durch jedes Feuer gehn!

 

Fortuna Fortuna Fortuna Düsseldorf

Wohin du auch gehst ich werde mit dir gehen

Fortuna gemeinsam in die Zukunft sehen

Fortuna Düsseldorf

 

Ich glaube fest daran

Dass wir dann ganz bestimmt

Immer zu dir stehn immer bei dir sind

Und nur mit dir, ja da werden wir den Weg nach oben gehn

 

Fortuna Fortuna Fortuna Düsseldorf

Wohin du auch gehst ich werde mit dir gehen

Fortuna gemeinsam in die Zukunft sehen

Fortuna Düsseldorf

10.2.07 11:30


Eins Live Schulduell

Gerad hat Benny Becker den ersten Satz gegen Ljubicic im Davis Cup gegen Kroatien gewonnen (Tommy Haas hat Deutschland ja schon 1:0 in Führung gebracht).

Die Woche gab es sogar ein paar Highlights in der Schule. Montag hatte ich den hoffentlich letzten Vortrag meiner Schullaufbahn, in Geschichte. Lief so auch ganz gut, was wohl auch daran lag, dass ich auf den Vortrag, der über das Leben Willy Brandts ging, ziemlich gut vorbereitet war. Dienstag fiel Physik und Sport aus, weil a) Herr Neukirchen (Physik) krank war und b) Badmintonturnier war (Sport) war.

Das Turnier hat wie die letzten Jahre auch sehr viel Spaß gemacht, besonders das Einzel gegen Steven, das ich ganz knapp 33:32 verloren habe. Das hat mich aber kaum gestört, da es wirklich Spaß gemacht auf diesem Niveau und vor den vergleichsweisen vielen Zuschauern zu spielen. Wer sich dann noch über eine Niederlage aufregt, der ist bei diesem Turnier meiner Meinung nach einfach fehl am Platz. Leider haben das nicht alle so gesehen, sodass besonders die Mixed-Konkurrenz darunter gelitten hat (einige Mädels wurden teilweise (auch von Lehrern) im wahrsten Sinne des Wortes abgeschossen).

Mit Marc habe ich noch Doppel gespielt, dort verloren wir kanpp das Halbfinale in drei Sätzen, was hauptsächlich an mir lag, da ich nicht sonderlich gut gespielt habe. Aber egal, ich denke Marc wird das auch nicht so eng gesehen haben, hoffe ich zumindest .

Donnerstag war auf jeden Fall das Highlight der Woche. Eins Live statte unserer Schule einen Besuch wegen des Schulduells ab. 30 schüler unserer Stufe bekamen jeweils einen Zettel mit einem Buchstaben drauf (jeder Buchstabe kommt nur einmal vor, von A-Z dazu die Umlaute und das ß ). Ziel ist es die Antworten der von Eins Live gestellten Fragen so zu beantworten, dass die Leute mit den Buchstaben sich so hinstellen, dass sie das Lösungswort bilden. Klingt jetzt komplizierter als es eigentlich ist. Das Ganze geht zusätzlich auch noch auf Zeit.

Wir hatten uns eigentlich ganz gut geschlagen, bis zur letzten Frage. Wir sollten den Namen irgendeines Berges in NRW bilden, der höher als 700 Meter ist. Uns fiel nur der Kahle Asten ein, doch dieser Name besitzt mehrere gleiche Buchstaben, sodass wir das Wort nicht hätten bilden können. Leider war auch kein Lehrer in der Nähe, der uns hätte helfen können. Schließlich haben wir uns für den Brocken entschieden, was natürlich völlig falsch war . Trotzdem war es auf jeden Fall eine lustige Sache, auch wenn wir wohl nicht gewinnen werden.

So, Becker hat gerade den zweiten Satz verloren und liegt im dritten Satz schon 4:1 hinten (zwischendurch habe ich etwas gegessen, nicht, dass ihr denkt, ich sitzte so Ewigkeiten an so einem Eintrag) .

Gleich geht es zu Tim und morgen endlich wieder Fortuna!!!

9.2.07 20:00


Johann König live

Der zweite Teil unseres Kabarett-Abos brachte uns nun zu Johann König, dem etwas langsam daher kommenden Komiker . Ich kann schon soviel verraten: der Abend war der Hammer!!! Floran, der Idi.. (nicht böse nehmen ) hatte seine Karte an Leon verkauft. Zudem hatten Isi und Tim noch Karten und es sollte ein lustiger Abend werden. Mein Sitznachbar neben mir war dann auch Fortuna-Fan und wir kamen ins Gespräch. Schließlich gab ich ihm ein Glas gutes Paderborner Bier ab und er schien gar nicht so abneigt. Zusammen mit seiner Frau war vorher er ein Stuhl weiter gerückt, damit Scott und ich uns noch zu den anderen drei setzten konnten. Schön, dass es noch solche nette Leute gibt.

 

Nun zum Programm. Es ist schon wahnsinnig lustig, wie König sich selbst und sein Programm sieht, wie er sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Er freut sich zum Beispiel, als das Publikum lacht und sagt halb zu sich selbst: "Läuft!" Ich kenne viele Leute, die mit ihm nichts anfangen können, doch ich finde seine Art einfach nur genial. Zudem mag ich seine Beschreibungen zu alltäglichen Sachen, die er auf seine ganz persönliche Art erzählt.

Leider kann ich kaum noch wiedergeben, was er so alles erzählt hat. Das is das Besondere an ihm, er kann auch über Nichts erzählen. Dazu kommen seine eigentlich "sinnlose" Gedichte ohne vernünftige Aussage und deshalb gerade so lustig sind.

Es gelingt ihm perfekt, das Publikum mit in sein Programm einzubeziehen. Dadurch ist die Distanz zwichen ihm und seinen Zuhörern sehr klein und man kann das Programm/seine Geschichten leicht verfolgen. Es würde kein Sinn machen, jetzt irgendwelche Sprüche von ihm hier niederzuschreiben, weil ich sowieso seine Wortwahl, Timing oder Ton nicht treffen würde, denn das ist was ihn ausmacht: seine ruhige, fast desinteressiert wirkende Stimme. Alles, was er macht, ist Situationskomik, die etwas auf den Punkt bringt, wenn auch nicht sofort oder auf den ersten Blick. Er fordert sein Publikum nicht zu stark und man genießt es ihm zuhören zu dürfen. Danke für diesen unvergesslichen Abend.

6.2.07 19:15


Schwarz-rot-geil

Hab lange überelgt, in welche Kategorie dieser Blog kommt. Hab mich schließlich für Zeitgeschehen/Gesellschaft, da die Handball WM nicht nur ein sportlicher Erfolg war, sondern vor allem ein gesellschaftlicher. Es war schön, mit anzusehen, wie begeisterungsfähig die (deutschen) Fans sich für diese WM interessierten, mit welcher Gastfreundlichkeit unser Land repräsentiert wurde. Diese WM lässt sich problemlos mit der Hockey, aber vor allem mit der Fußball WM vergleichen. Deutschland ist momentan wahrscheinlich der Austragungsort Nr.1 und das völlig zurecht.

"Die Deutschen fangen an, sich selbst zu mögen." (Innenminister Schäuble) 

Das Turnier hat aber gezeigt, dass wahre Champions in der Niederlage geboren werden. Wahre Champions haben die Größe, auch den Sieg einer anderen Mannschaft zu akzeptiern bzw. anzuerkennen. Wahre Champions gratulieren nach dem Spiel der Siegermannschaft und denken auch in den Zeiten des Sieges an die Verlierer. Wahre Champions beklagen sich nach Niederlagen nicht über die Leistung andere, sondern sehen die Gründe der Niederlage bei ihrer eigenen schlechten bzw guten Leistung des Gegners.

Deshalb ist Deutschland zurecht Handball- Weltmeister geworden. Ich will auch auf die Fußball WM zurückkommen, in der Deutschland ähnlich wie Frankreich bei dieser Handball-WM unglücklich im Halbfinale gescheitert ist.

Doch die Art und Weise, wie man sich nach den Spielen präsentiert hat, könnte wohl kaum unterschiedlicher sein. Die Deutschen respektierten die Leistung der starken Italiener ("Manchmal gewinnen auch die Besseren" Lukas Podolski) und beschwerten sich nicht beim Schiedsrichter. Ganz anders die Franzosen, die sich die ganze Zeit über schlechte Anfahrtswege zu den Hallen, über schlechte Schiedsrichterleistungen, und und und beschwerten. Zurecht haben sie auch das Spiel um Platz 3 verloren. Sie sind halt keine Champions.

Der Traum von Schwarz-rot-geil lebe weiter... WIR sind Weltmeister  

5.2.07 17:47


Wie die Zeit vergeht...

So, mein neuer Wochenrückblick! Die Woche war von Müdigkeit geprägt, besonders Montag war hart. Am Dienstag gab es erstmals Waffeln, die von unserer Stufe verkauft wurden. Der Andrang war relativ groß, sodass der Verkauf die nächsten Woche fortgesetzt werden soll. Zudem war zum ersten Mal Dienstag nachmittag Unterricht für meinen Englisch LK. Wie immer ist dort aber nichts passiert, ausser, dass wir Kuchen und Brötchen gegessen haben. Dazu gab es noch Kaffee und Tee. Kam dann noch rechtzeitig zu Handball nach Hause, sodass ich den Sieg noch sehen konnte.

Mittwoch früh bin ich einfach im Bett geblieben. Kein Bock gehabt, hätte bei dem Stundenplan sowieso nicht so viel Sinn gemacht (Englisch, Deutsch und Französisch). Ein bißchen peinlich war nur, dass mir Frau Schnitzler gute Besserung gewünscht, nachdem ich ordungsgemäß die Schule benachricht habe. Konnte so aber ausschlafen und war somit fit. Hab endlich mal ein paar Sachen erledigen können. Sonst ist eigentlich nix Sonderliches passiert.

Heute war Abgabeschluss für die Mitschülerbewertungsbögen. Da wird eine Menge Arbeit auf uns zukommen. Wir werden wohl dieses Wochenende daran etwas arbeiten. Heute abend kommt Johann Köhnich. Oh Mann, das wird nen Spaß. Bericht kommt morgen.

2.2.07 13:16


Fatih Cevikkollu in Kaarst

Scott, Flo und ich hatten uns ja ein Kabarettabo gekauft und gestern war die erste Veranstaltung. Wir hatten uns Karten für Johann Köhnich, das "Kom(m)ödchen" und eben für Fatih Cevikkollu ausgesucht, der gestern dann im PZ war. Für alle, die mit dem Namen nicht so viel anfangen können, Fatih spielt u.a. in der Erfolgsserie "Alles Atze" den Praktikanten Murat.

In seinem ersten Programm "Fatihland" gelingt ihm gekonnt der Spagat zwischen Comedy und Kabarett. Fatih erzählt viele "persönliche" Geschichten aus der Sicht eines in Deutschland geborenen Türkens. "Ich sehe aus wie Ali, spreche aber wie Hans." Er nimmt viele Vorurteile in der Beziehung der Deutschen zu Türken/Moslems auf's Korn. Hieraus erkennt man aber auch, dass Fatih auch eine Art "Botschaft" vermitteln will, indem er auf die Probleme/Vorurteile (wenn natürlich auch in humorvoller Art und Weise) von Türken (bzw. im Endeffekt sind sie ja Deutsche) eingeht.

Nach einer etwas langatmigen Einleitung liest er aus dem Einwanderungstest für Moslems aus Baden-Württemberg vor und kommt zu dem Entschluss, dass nur noch die Frage fehlt: "Sind Sie ein Terrorisr? Ja, Nein, Vielleicht!" Danach erzählt er Geschichten aus seiner Kindheit in Köln-Nippes (sein kölscher Dialekt lässt kein Auge trocken): lange Autofahrten in den Urlaub in der Türkei ("Als die Klimaanlage dann ausfiel, ja, man kann fast sagen: wir haben geschwitzt"), Gespräche mit seinem leicht angetrunkenen Vater oder wie er versucht hat, Frauen zu erobern, aber dann immer an anderen Männer anderer Nationalitäten gescheitert ist. Hierzu: in einer so genannten "Schwarzschwanzdisco" treffen eine weiße "Helga" und ein Schwarzer aufeinander. Der Schwarze dazu: "I can make love constantly" (Dazu muss man sich jetzt Fatih mit einer Terminator-Stimme vorstellen!) Auch keine Chance hatte Fatih gegen Joao, dem brasilianischen Womanizer. Dieser zitiert auf humorvolle, in einem wunderschönen, jedoch schwer verständlichen Dialekt Gedichte und Märchen, um die Frauen zu verführen. Helga zu diesem Thema: "Der Joao ist immer so süß, wenn er Geschichten erzählt." (Fatih benutzt hierzu die höchstmögliche Stimmlage). "Auch die Griechen waren den Frauen immer sympatischer als uns Türken, und das, obwohl sie eigentlich nur christliche Türken sind."

Fatih hatte natürlich noch viel mehr zu bieten als diese kleine Auswahl an Sprüchen, die mir jetzt spontan hängen geblieben sind. Der Eintritt hat sich auf jeden Fall doppelt und dreifach gelohnt. Ich empfehle noch ein Blick auf www.fatihland.de . Wer die Chance bekommt, ihn einmal live zu erleben, der sollte sie auf jeden Fall nutzen. Jetzt freue ich mich auf Freitag, dann kommt nämlich Johann Köhnich...

29.1.07 14:31


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